Jeder kennt sie, jeder hasst sie, jeder hat sie schon mal erschlagen und doch kommen sie immer wieder. Die Rede ist von der gemeinen Mücke oder auch Stechmücke genannt. Wenn jede Nacht das Surren dich wachhält und du dein Zimmer um 1 Uhr nachts absuchst, dann hast du wahrscheinlich wieder Stechmücken bei dir Zuhause. Da fragst du dich bestimmt, wie lange die Mücken eigentlich leben.

So lange leben Mücken

Fakt ist, dass die bei uns lebenden Stechmückenarten im Durchschnitt 6 Wochen alt werden. Je nachdem in welcher Umgebung sie leben, können sie auch etwas länger Blut saugen. Die männlichen Mücken sterben jedoch früher als die Weibchen, nach etwa 10 Tagen.

Die Entwicklungsstadien der Mücke

Die Lebenserwartung kann sich natürlich durch verschiedene Einflüsse verändern. Da die Mücken drei unterschiedliche Entwicklungsstadien durchleben, bevor sie zu Blutsaugern werden, kann man schon im Vorfeld gegen die Plagegeister aktiv werden. Die drei Stadien sind:

✓ Ei
✓ Larve
✓ Puppe

Die Weibchen legen ihre Eier meist in stehenden Gewässern ab, wie zum Beispiel in Pfützen, Regentonnen, oder Teiche. In trockenen Gebieten können die Eier sogar längere Zeit überleben und beginnen erst dann ihre Entwicklung sobald sie mit Wasser in Kontakt kommen.

Lebenszeit einer Mücke

Die Weibchen legen ihre Eier gerne in stehenden Gewässern ab

Einmal geschlüpft ernähren sich die Larven vorwiegend von Bakterien, Algen oder anderen Mikroorganismen im Wasser. Als Puppe treibt sie dann an der Wasseroberfläche und wartet darauf zu Schlüpfen.

Bis die Mücke schlüpft vergehen bis zu 14 Tage ab dem Tag der Eiablage. Die weiblichen Mücken suchen dann als erstes einen Wirt, bei dem sie Blut saugen können, um wiederum Eier zu produzieren. Und so geht der Kreislauf weiter.

Wie lange lebt die Mücke im Winter?

In den kalten Wintermonaten stirbt zwar die männliche Mücke, die weibliche jedoch kann in eine Art Winterstarre verharren und so bis zum Frühjahr überleben. Die Anzahl ist jedoch sehr gering, da die Mücke an sich keine so lange Lebenserwartung hat.

Wahrscheinlicher ist ein Überleben der Eier, die dann bei Nässe anfangen zu schlüpfen. Sobald also die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt gehen, erstarrt die weibliche Schnake und die männliche stirbt.

Wie lange können Mücken ohne Blut überleben?

Die Lebensdauer einer Stechmücke verringert sich nicht, auch wenn sie keine Opfer findet. Was im Normalfall nicht passiert, da sie ja im freien schlüpfen und nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren saugen.

Mücken stechen auch Tiere

Auch Tiere sind gern gesehene Opfer von Mücken

Die Mücke ernährt sich vorwiegend von Nektar aus Pflanzensaft. Das Blut saugt die weibliche Stechmücke nur um Proteine für die Eierproduktion zu gewinnen. Es macht also keinen Unterschied ob sie Blut saugt oder nicht, die Lebensdauer bleibt gleich.

Wie vertreibt man Mücken?

Um die Lebensdauer einer Mücke frühzeitig zu beenden, gibt es viele Möglichkeiten, die du anwenden kannst. Dazu findest du in unserem MückenschutzRatgeber einige interessante Beiträge.

Zusammenfassend musst du also nur wissen, dass die Mücken rund 6 Wochen leben. Die Männchen nur etwa 10 Tage und die Weibchen bis zu 8 Wochen alt werden. Am besten verhindert man die Population in direkter Umgebung (Garten) indem du keine stehenden Wasser zulässt oder du montierst Insektengitter am Fenster, damit wenigstens der Wohnraum geschützt ist.

Gepostet von Gerald